KTM 690 Duke R 2016

News vom: 20.11.2015 00:00:00

Stärkste KTM Duke aller Zeiten: 75 PS

KTM Neuheiten 2016: Die neue KTM 690 Duke R 2016! Stärkster Einzylinder mit 75 PS und 74 Nm Drehmoment. 1000 U/min. Mehr Drehzahlen, zwei Ausgleichswellen und konkurrenzlose Ausstattung.

Nicht wundern, denn der Text zur KTM 690 Duke R 2016 entspricht jenem der 690 Duke, denn darin werden beide Modelle behandelt. Schließlich basiert die noch schärfere "R"-Version auf der normalen Duke.

KTM Duke: Die V. Generation

21 Jahre ist die herzogische Modellreihe heute alt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Duke fünf Generationen und zahlreiche Änderungen durchlaufen. Eine entscheidende Neuerung der Duke V: Mit der neuen Modellgeneration bietet KTM dem DUKE Fahrer zusätzliche Unterstützung in Form hochmoderner elektronischer Assistenzsysteme an. Natürlich baut der neue Motor der 690 DUKE auf dem erfolgreichen des Vorgängers auf: 690 ccm Hubraum, elektronische Kraftstoffeinspritzung, Doppelzündung mit Zündkerzen-selektivem Mapping und Ride-by-Wire-Funktion sind nach wie vor die Eckdaten des kompakten Performance-Pakets.

Leistung KTM 690 Duke R 2016

Doch mit den Änderungen an der neuesten Generation haben die Waffenschmiede aus Mattighofen den Big Single krätig aufgerüstet: 73 PS und ein rekordverdächtiges Drehmoment von 74 Nm werden im Reaktor freigesetzt. Die ebenfalls geschärfte R-Version liefert jetzt sogar 75 PS über die Kette ans Hinterrad. Dem breiten nutzbaren Drehzahlband stehen nach der Frischzellenkur noch einmal 1.000 U/min mehr zur Verfügung. Das bedeutet eine spürbar gleichmäßigere Leistungsentfaltung auch bei niedrigen Drehzahlen. Die sicher aufwändigste Neuerung fand im Zylinderkopf Einzug: Für ein drastisch reduziertes Vibrationsaufkommen gelang es den Technikern, eine weitere Ausgleichswelle zu installieren. Dank des optimierten Ansaug- und Abgassystems erfüllt der neue LC4-Motor sogar die Abgasnorm Euro 4.

Fahrwerk KTM 690 Duke R 2016

Beim Fahrwerk setzt KTM auf die hochwertigen und bewährten Fahrwerkselemente von WP, eine Vierkolben-Bremsanlage mit Radialsattel von Brembo und einen superleichten, aber extrem steifen Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl. Neue Gabelbrücken mit geringerem Versatz sollen dafür sorgen, dass die neue 690 DUKE noch spurstabiler ums Eck wetzt. Die 690 DUKE R kann sogar mit einem voll einstellbaren Fahrwerk sowie mit aus dem vollen Aluminium gefrästen Mono-block-Bremssätteln von Brembo aufwarten.

Entgegen der EURO4-bedingten Entwicklung Richtung noch größerer Auspuffanlagen, ist die Anlage der 690 DUKE um ein ganzes Kilogramm leichter geworden. Endschalldämpfer und Katalysator sind neu und tragen zur gleichmäßigen Drehmomententfaltung und den gesetzeskonformen Abgaswerten des Power Singles bei.

 

Und weil der Vorschalldämpfer schwerpunktgünstig unter dem Motor platziert ist, sollen auch die sportlichen Handling-Qualitäten profitieren. Die R-Version trägt als Endschalldämpfer einen hochwertigen Akrapovic-Topf, der nicht nur mit niedrigem Gewicht, edelster Optik und kernigem Sound glänzt, sondern mit zum Leistungsplus der 690 DUKE R beiträgt.

Fahrmodi KTM 690 Duke R 2016

Neben dem abschaltbaren Zweikreis-ABS steht ihm nun auch die Ride-Mode-Technologie (optional für 690 DUKE mit „Track pack“, serienmäßig für 690 DUKE R) zur Verfügung, die je nach Einstellung Einfluss auf Kraftentfaltung und Leistungscharakteristik des LC4-Motors nimmt. Wählbar sind die Fahrmodi „Sport“, „Street“ und „Rain“, die man über den neuen Mode Switch am linken Lenkergriff auch während der Fahrt aktivieren kann. Teil des Systems ist auch eine Traktionskontrolle, die je nach Fahrmodus mehr oder weniger Schlupf am Hinterrad zulässt und die ebenso wie die Motorschleppmomentregelung (MSR) und der Supermoto-Modus Bestandteil des optionalen „Track Pack“ für die 690 DUKE ist.

Schräglagenabhängiges ABS

MSR funktioniert wie eine Anti-Hopping-Kupplung und wirkt dem Blockieren des Hinterrads entgegen, falls der Fahrer den Gashahn abrupt schließt oder beim Herunterschalten die Kupplung zu schnell schließt. Wie bei der neuen 1290 Super Duke GT 690 DUKE R arbeitet das ABS dank eines Schräglagensensors schräglagenabhängig. Dasselbe gilt für die serienmäßige Motorrad-Traktionskontrolle (MTC) und Motorschleppmomentregelung der „R“. Diese Ausstattung dürfte in dieser Klasse einzigartig sein.

Ausstattung KTM 690 Duke R 2016

Neu ist außerdem das Kombi-Instrument, ein großes TFT-Farbdisplay, dessen Menü-Funktionen sich intuitiv mit dem beleuchteten Bedienelement links am Lenker durchscrollen lassen sollen. Oder das LED Bremslicht. Optimiert wurde laut Pressemitteilung auch die zweiteilige Sitzbank, die auf beiden Plätzen ein Plus an Komfort bieten und dem Fahrer noch mehr Bewegungsfreiheit einräumen soll. Das Dreieck aus Sitz, gekröpftem Aluminium-Lenker und Fahrer-Fußrasten sorgt für eine versammelte, leicht nach vorn gebeugte Sitzposition, was die Fahrzeugkontrolle positiv beeinflussen soll. Auch Lackierung und Graphics der neuen DUKE Generation sind neu – die 690 DUKE R erkennt man an der orangefarbenen Lackierung von Rahmen und Rädern. Insgesamt wirken die Designs aber etwas nüchtern und zurückhaltend.

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